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News vom 29.09.08

Finanzkrise erfasst Web 2.0

Eigentlich war die US-Blog-Plattform uber.com gut aufgestellt. Man richtete sich an eine breite Zielgruppe und sicherte das Unternehmen mit namhaften Investoren ab.

Bei den ausgestiegenen Kapitalgebern handelt es sich um 'Discovery Communications' und die 'Universal Music Group'. Noch im Frühjahr konnte 'Uber' eine zweite Finanzierungsrunde erfolgreich abschließen und rund 7,6 Millionen US-Dollar einwerben. "Die Wirtschaftskrise hat in 'Uber' ihr jüngstes Opfer gefunden", heißt es auf der Website. Thematisch konzentrierte sich 'Uber' auf redaktionelle Inhalte über Kunst und Medien und wollte sich so von den zahlreichen Foto- und Video-Angeboten absetzen. Nicht wenige sehen neben der Finanzkrise auch das Konzept als Grund für das Scheitern an. Das Team um Mitgründer Scott Sassa, dem ehemaligen Friendster-CEO und Chef von NBC Entertainment, zeigt in seiner Abschiedsbotschaft jedoch auch typischen Gründergeist: "Wir geben nicht auf. Das Uber-Team wird auf jeden Fall mit neuen Ideen wiederkommen."

 

Quelle: http://www.foerderland.de

 

(E.S.)

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