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News vom 13.02.08

Innovative Existenzgründer können nur selten auf Risikokaptial hoffen

Eine Studie im Auftrag des Bundeswirtschaftsministerium belegt: Gemessen an seinem Innovationspotenzial hinkt Deutschland im internationalen Vergleich bei Investitionen durch Venture Capital hinterher.

Wesentlicher Grund ist eine zu geringe Zahl an professionellen
deutschen Risikokapitalfonds, die zudem oftmals auch nicht über die eigentlich erforderlichen Investitionsvolumina verfügen.

Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Michael Glos: "Risikokapital ist ein ganz wichtiges Instrument, Markteintritt und Wachstum junger innovativer
Unternehmen zu finanzieren. Andere Länder sind uns deutlich darin voraus, wie man mit Risikokapital aus jungen Wachstumsunternehmen die Weltmarktführer von morgen
macht. Wir müssten unsere Investitionen in Deutschland in diesem Bereich wenigstens verdoppeln, um international mitzuhalten."

Ein wichtiger Grund für das zu geringe Investitionsvolumen in Risikokapital ist den Ausführungen der Gutachter zufolge die Investitionszurückhaltung großer institutioneller Investoren in Deutschland (Versicherungen, Banken, Pensionsfonds, vermögende Privatpersonen, Dachfonds) in den letzten Jahren, die auch manche ausländischen Investoren vorsichtig werden lassen.
Gerade Versicherungen haben ihr Risikokapitalengagement in den letzten Jahren stark zurückgeführt. Hierfür sind insbesondere die aus Sicht der Investoren unerfüllten
Renditeerwartungen verantwortlich, aber auch die Risikoeinschätzung dieser Anlageklasse sowie steuerliche Unsicherheiten sind den Geldgebern wichtig.

"Der steuerliche Rahmen für Risikokapital muss verbessert
werden",fordert daher der Bundeswirtschaftsminister. Ein Modernisierungsgesetz ist bereits in Arbeit. Darin sollen auch die Ergebnisse der Studie berücksichtigt werden.

 

Quelle: Gruender-mv.de

 

HIER finden Sie die Studie als Download

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