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Die STARTERNETZ Editorials

In den vergangenen Monaten haben wir aufgrund von Zeitmangel unsere STARTERNETZ – Editorial Sparte ein wenig vernachlässigt. Dies soll sich nun wieder ändern!

 

Ab Januar 2010 startet nun unsere Editorial-Reihe einmal monatlich zu verschiedenen, interessanten Themen.  Hier geht es zum Archiv.

 

 

Viel Spaß beim lesen...

Aktuell: Februar 2010

 

Die Mouse-Klick-Falle

 

Den Internetkriminellen fehlt es an einem nicht: an Fantasie. Im Internet gibt es eine Menge kostenloser Software, die an allen möglichen und unmöglichen Stellen versteckt ist. Ob es sich um Gratis-Downloads für Hausaufgabenhilfe, das neueste Kochrezept oder einen Songtext handelt, ist irrelevant. Spannend ist die Frage: „Ist es wirklich kostenlos?“ Im Netz gibt es etliche unseriöse Internetseiten, auf die man mit einem falschen „Klick“ leicht geraten kann. Die Betreiber der Sites versuchen so, auf heimtückische Weise sich das Geld der Besucher zu erschleichen. 

 

Ob beim Surfen, Googlen, Mailen oder Chatten, Internetkriminelle versuchen immer wieder mit zahlreichen Tricks, die User hereinzulegen. Sei es mithilfe von dubiosen Links, hinter denen sich schädliche Websites verbergen oder versteckten Abo-Angeboten, bei denen der Internetnutzer unwissentlich einen kostenpflichtigen Vertrag abschließt.

 

Die vermeintlich kostenlosen Angebote oder frei nutzbaren Websites sind gut getarnt. Oftmals lässt sich erst bei ganz genauem Hinschauen feststellen, dass die Kostenfalle schon längst zugeschnappt ist. Der zweite Blick, kommt meist zu spät oder wird gleich übergangen.

 

Wenn dann die erste Mahnung ins Haus flattert, reagieren viele Leute panisch und können sich nicht erklären, woher der plötzliche Mahnbescheid kommt. Der unwissentliche Vertragsabschluss im Internet ist Schuld. In einem solchen Fall, sollten Sie sich nicht aus der Ruhe bringen lassen. Mein Tipp: Kommen Sie der Zahlungsaufforderung nicht nach!

 

Hier habe ich einige Tipps wie Sie in so einem Fall optimal reagieren können:  

 

1. Lassen Sie sich nicht verunsichern

Egal wie hoch die angegebene Summe in dem Mahnbescheid ist, bewahren Sie Ruhe. Sie sind nicht der erste, der zum Opfer von Internetbetrügern wird.  Auch den anderen „Kunden“ drohte weder ein Schufa-Eintrag, noch eine Gefängnisstrafe. Und auch ein Besuch des Gerichtsvollziehers blieb aus.

 
2.    Nehmen Sie keinen unnötigen Kontakt mit den Abzockern auf

Da die Internetbetrüger meistens mit Schreibcomputern arbeiten oder sich anwaltlich vertreten lassen, ist Ihnen zu raten: nehmen Sie erst gar keinen Kontakt mit der Gegenseite auf. Drohungen oder Ablehnungen werden im Sande verlaufen und Sie werden immer wieder neue Mail bzw. Briefe aus Textbausteinen zurückbekommen, wie hunderte Menschen vor Ihnen.


3.    Geben Sie keine persönlichen Daten heraus

Sollten Sie sich mit falschen Daten in der Anmeldemaske angemeldet haben, achten Sie darauf, dass Sie den Tätern nun nicht Ihren richtigen Namen mitteilen. Somit bleiben Sie anonym und können nicht identifiziert werden.


4.    Verfallen Sie nicht in die „Opfer-Rolle“ – hartnäckig bleiben!

Denn das ist das Ziel der Internetbetrüger. Sobald Sie den Kampf aufgeben und sich von Mahnbescheiden und angeblichen Gerichtskosten einschüchtern lassen, sind Sie verloren. Bleiben Sie hartnäckig und widersprechen Sie einfach der Forderung.


5.    Jedoch müssen Sie aktiv werden, wenn...

Es besteht erst Handlungsbedarf, wenn Sie Post vom Amtsgericht bekommen – also einen Mahnbescheid. Aber auch hier besteht kein Grund zur Panik, denn so ein Mahnbescheid hat erst mal keine Konsequenzen für Sie – widersprechen Sie auch diesem einfach!


6.    Melden Sie den Fall bei Google um Ihre Mitmenschen zu warnen!

So können die Internetabzocker und deren Werbeanzeigen gesperrt werden und die Betrüger haben geringere Chancen Ihr Unwesen im Netzt weiter zu treiben.



Was sagt uns das alles? Achten Sie gut darauf, wo im Netz Sie surfen und auf welchen Internetseiten Sie landen. Klicken Sie nicht direkt auf das erste Download-Angebot, das Sie finden, sondern informieren Sie sich vorab und lesen Sie sich auch das Kleingeschriebene gut durch.

1.    Semester Jura: Lesen Sie den Text bis zum Ende, auch das Kleingedruckte!

Das kann man sich nur zu Herzen nehmen und hoffen, dass den Internetbetrügern bald das Handwerk gelegt wird, sodass man sich mit solchen Maßnahmen nicht mehr herumschlagen braucht.

Viel Spaß beim Surfen...

 

SL

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