News vom 18.01.11

SKONTO

Skonto nennt man einen Preisnachlass, den der Rechnungsausstellende dem Rechnungsempfänger bei Einhaltung eines festgelegten, verkürzten Zahlungszieles gewährt. Man kann das Skonto auch als eine Art Kurzfristzahlungsrabatt o.ä. sehen.
Das Skontieren ist in den meisten Fällen eine tatsächlich für beide Seiten vorteilhafte Vorgehensweise. Der rechnungsausstellenden Partei ermöglicht es eine größere Planbarkeit ihres Cash-Flows zu erreichen, dem Rechnungsempfänger wird ein eklatanter Preisvorteil eingeräumt.
In der BRD existiert ein gesetzliches Zahlungsziel von 30 Tagen, sind Sie bei der Vorfinanzierung Ihres Geschäftsbetriebes regelmäßig auf die Inanspruchnahme Ihres Kontokorrentrahmens angewiesen oder müssen Sie diesen teilweise sogar überschreiten, wird es interessant zu rechnen.
Gelingt es Ihnen beispielsweise das Zahlungsziel Ihrer Kunden von 30 oder manchmal ja auch mehr Tagen mittels einer Skontogewährung von beispielsweise 2% auf den Rechnungsbetrag auf 10 Tage zu verkürzen, so werden Sie bei aktuellen Zinssätzen für eine Kontokorrentlinie von um die 13%, bzw. Überziehungszinsen von ca. 18% schnell einen für Sie vorteilhaften Kostenverlauf errechnen können.
Die gängigen Skontosätze betragen 2, bzw. 3% bei Zahlungszielen von um die 10 Tagen.
Skontiert wird in der Regel der Brutto-Rechnungsbetrag.
Die von Ihnen dem Kunden durch die Skontierung Ihrer Rechnungen gewährten Zinssätze auf das Jahr gerechnet sind allerdings auch sehr eindrucksvoll! Die Berechnungsformel lautet wie folgt:

Skontosatz / (Tage gesetzl. Zahlungsziel – Tage verkürztes Zahlungsziel) x 365  ^ Zinssatz p.A.

Beispiel:

2 / (30 – 10) x 365  ^ 36,5% p.A.

Das ist schon was!!!
Rechnen Sie also genau, ob sich die Skontierung für Sie und Ihr Unternehmen wirklich lohnt.
Das Verhältnis zum Kunden verbessert sie auf alle Fälle und, was auch nicht zu vernachlässigen ist, durch einen möglichst positiven Cash-Flow, den Sie mittels der Skontierung ja zu beeinflussen in der Lage sind, verbessert sich Ihr internes Ranking bei Ihrer Hausbank (BASEL II !!!!).
Sie müssen nicht jeden Kunden skontieren, haben Sie sich bei einem Kunden aber einmal für diese Maßnahme entschieden sollten Sie im Sinne einer stringenten Entwicklung der Geschäftsbeziehung auch dabei bleiben. Eine Absenkung des Skontosatzes ist ebenfalls als schwer vermittelbar anzusehen.

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